PI ist die Abkürzung für "Puls-Induktion"
Geräte mit PI-Technik bauen im Gegensatz zur VLF-Technik kein kontinuierliches Magnetfeld auf, sondern senden sehr starke Impulse in den Boden. Durch die zeitliche Entkoppelung zwischen Sende-Impuls und Empfängeraktivierung ist es möglich, dass auch noch in sehr tief liegenden Metallobjekten ein sogenannter „Wirbelstrom“ und damit ein vom Gerät ortbares Sekundärfeld erzeugt werden kann.
Dieses wird dann vom Empfänger des PI-Gerätes aufgenommen und anhand seines Abklingverhaltens ausgewertet.

Die Pulsinduktion hat verschiedene Vorteile gegenüber den klassischen VLF-Geräten:
Die gute Tiefenleistung:
Mit Suchschleifen bzw. Suchrahmen (Siehe Abbildung) ist es möglich,
größere Metallobjekte in bis zu 4 Meter Tiefe
zu orten
Das schnelle Absuchen größere Gebiete:
Mit einem Suchrahmen kann man größere (ebene) Gebiete bequem und vor allem sehr schnell absuchen.
Relativ störungsfreies Suchen:
Mineralisierte Böden oder auch Salzwasser sind für Pulsinduktionsgeräte eine kleinere technische Hürde als für klassische VLF-Geräte, die sich auf vielen dieser Böden teilweise sehr schwer tun.
Flexibilität durch verschiedene Suchspulen:
Je nach der gesuchten Objektgröße kann für ein Pulsinduktiongerät die passende Spule ausgewählt werden.
(Rundspulen, Zylinderspulen an langen Kabeln für Brunnen, große Suchrahmen, riesige Suchschleifen,...)

Pulsinduktionstechnik

Der Nachteil des PI-Verfahrens war bisher immer keine bzw. eine sehr ungenügende Metallunterscheidung. Neuere Modelle arbeiten zwar inzwischen mit einer Metallunterscheidung, die allerdings nicht immer sehr zuverlässig arbeitet.

Fazit:
Leistungsfähiges Verfahrung zur Ortung größerer Metallobjekte in größeren Tiefen...zumindest auf sehr ebenen Flächen!

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