Wenn wir hier plakativ von „Bodenradar“ sprechen, meinen wir Bodenuntersuchungen mit der sogenannten “Elektromagnetischen
Feldanomaliedetektion”.
Dieses Verfahren beruht auf der Vermessung von Leitfähigkeitsabweichungen im Untergrund, die z.B. hervorgerufen werden durch Metalle, Fässer, Rohre, Kabel, Leitungen, Stahlbeton (Bunker) aber auch durch Hohlräume, Erdbewegungen, Verfüllungen, Einlagerungen, Klüfte oder Schächte.
Die Vermessung geschieht im Fußgängertempo entsprechend in einem vorher angelegten Raster.(Siehe Abbildung rechts)
Bodenradar


Die Messdaten verbleiben dabei im Speicher des Gerätes und können vor Ort oder später mit Spezialsoftware an einem Notebook ausgewertet werden.
Durch
die flächenhafte Messung und Kartierung werden Zonen oder einzelne Objekte als Abweichungen deutlich hervorgehoben. (Siehe Abbildung links!)
Es kann mit diesem Verfahren eine Messtiefe von 10 bis 12 Metern erreicht werden.
Weitere Anwendungsgebiete außerhalb der Schatzsuche sind
vor allem im Bereich der Archäologie, der Altlastenerkundung, der Baugrunduntersuchung, im Berg- und Straßenbau zu finden.

Fazit:
Hohe Messtiefen sowie die mögliche Hohlraumortung sind bei diesem Verfahren sehr vorteilhaft, bedürfen aber eines sehr ebenen Geländes sowie
langer Erfahrung bei der Ergebnisinterpretation!
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